loch lomond…

WAS BEDEUTET DIESER sh-Fetzen – TS Eliot

So this is SCOTLANDSo this is Scotland –

Meine Träume vom Weltuntergang und dem Retten des Kindes…

Angst vor der Nacht…

die fesselung und die alpe der op nichts gemerkt von wegen… fesselung äther und oder verrat

oder The bonnie bonnie banks Loch Lomond

Ich gelte als übler Sardoniker – und ich gebe schamlos zu, ich bin es…

Es gibt keine Liebe unter den Menschen und auf Hoffnung können wir nicht hoffen – Verstand und Hellsichtigkeit haben wir längst auf die Müllhalde der Geschichte gekippt, die aussieht wie Alice Weidel!- Ich glaube nicht, daß es jemals etwas anderes geben kann außer Einsamkeit, Trauer und Verzweifelung über die Dummheit und Liebelosigkeit der Menschen. Das wußte ich schon mit zehn Jahren als meine Großmutter starb, von der ich den fatalen Eindruck hatte, sie würde mich lieben – was sie jedoch in mir liebte war aber das Abbild ihres dreijährig an Typhus gestorbenen eigenen Kindes.- Aber ich nahm, was ich kriegen konnte und war dankbar für das., was sie zu geben vermochte.

Liebe, Zuneigung und Götter gibt es nicht – ihre Gläubigen drängen sich uns auf und man kann sich kaum wehren…das habe ich schon in frühester Kindheit gespürt als ich jede Nacht kontrolliert wurde, ob ich auch „richtig“ schlief – nämlich mit den Händen auf der Bettdecke, dabei wachte ich auf und man erklärte mir, man habe doch nur Sorge um mich. Ich wollte nicht jede Nacht kontrolliert werden und hielt mich wach und so wurde Schlaflosigkeit, der Unwillen zum Schlaf, mein Lebensbegleiter.

Noch heute, so viele Jahrzehnte später, wehre ich mich gegen den Schlaf. Aals Kind entdeckte ich die Sprache als Mittel zum Durchhalten: ich erzählte mir selbst Geschichten, erst die vorgelesenen, dann die selbstgelesenen und schließlich Geschichten, die ich an den nächsten Tagen aufschrieb. Fast jede Zeile, die ich schreibe, wird des Nachts konzipiert und durchgespielt, denn sie muß klingen!. Das Erzählen damals war laut: – ich sprach gegen den Schlaf an und zog damit den Zorn der Familie auf mich. Ich störte deren gerechten Schlaf. Sie wollte nicht aufgeregt werden – deshalb erwartete sie von mir Stille, Hinnehmen, Schlucken.

Aber die Nächte waren damals und sind heute noch immer einsam und dunkel und ohne Zärtlichkeit, von den Tagen rede ich erst gar nicht…

Die Sprache der Literatur hat dagegen geholfen und später die Sprache dess Kino, um das um das Schwarze Loch zu füllen, denn das Schwarze Loch dieser Nächte, in das ich zu fallen drohte bedeutete immer den Tod, und der Tod war die Sprachlosigkeit, war vertriebene und verbannte Bilder das Nicht-Mehr-Erzählen dürfen. Nur mit Sprache und Bildern konnte ich den sicheren Tod verbannen Tod. Aber es hatte keinen Sinn den anderen vom Tod zu erzählen, damals, man hätte dem Kind nicht gelaubt.

Vom Kino und seiner Macht in diesen Nächten, davon habe ich hier oft geschrieben: Marlene Dietrich, die Vollendung des Gesichts schlechthin im Nordlicht des Scheinwerfers, Danielle Darrieux, die Schönheit und Liebe glaubhaft spielen konnte, Peter Cushing, ein englischer Landedelmann, dessen Lächeln so schmal war und vieldeutig wie der Sadomasochismus – und dann die „Full versions“ von alten Filmen in meiner DVD-Sammlung oder heute auf „Youtube“, die einzig caritative Einrichtung, die ich anerkenne.

Manchmal halte ich mich so über zwei menschenlose Tage und länger wach und habe dann bis zu zwölf Filme gesehen oder solche Trouvaillen im späten TV wie das Aznavour-Konzert aus dem Olympia – von dem ich anläßlich seines Todes auch geschrieben – ; wieder lauerte also der Tod, gegen den ich ansprechen mußte!

Ich hasse den Schlaf, den Weißclown des Todes , der mich wehrlos macht und dem Unbewußten ausliefert, dem man sich nicht hingeben darf, es wäre wie eine Drogensucht – und ich habe kein Suchtgen.

Alle Clowns sind fürchterlich und besonders im Mondlicht, wie der erste große Darsteller von Horrorgestalten, Lon Chaney sagte – „ein Clown im Mondlicht ist nicht mehr komisch“ – und umso mehr der im Mondlicht augenblendend kalt glänzende Weißclown.

Man muß auf der Hut sein in den Nächten, denn man ist zu Anfang den Eltern ausgeliefert oder später seinen Träumen von den Zombies der Familie oder womöglich einem Menschen, der neben einem atmet.

Hellwach muß man sein in solchen Nächten – das geringste Geräusch, das Rascheln des Laubwerks der Kastanie vor meinem Fester oder ein Lichtflimmern der Straßenlaterne oder die Güterzüge, die den fernen Bahnhof passieren – Nachtzüge gibt es ja sonst nicht mehr, all diese .

diese Eindrücke bringen Erinnerungen und Assoziationen mit sich und manchmal summe ich sie…wenn sie zu sehnsüchtig sind…wie vor ein paar Tagen als sich das kleine Stacheltier der Gicht in meinen Füßen ankündigte und bereits grinste…das ja immer am liebsten zur Nacht einbricht in den Körper – auch ein Herold des Todes…dessen Bisse nur durch die oft schwache Waffe Diclofenac verscheucht werden kann.

Und in dem Schmerz, der so war als würde mir eine Geigensaite durch die Mittelfußknochen gezogen und in der verdichteten Dunkelheit summte ich plötzlich angeweht: „For me and my true love will nevermeet again on the bonnie bonnie banks of Loch Lomond.“

Eine Zeile aus einem Lied, das ein Volkslied zu nennen, ihm Unrecht täte – es ist viel mehr: wir Deutschen haben das Genre der Volkslieder biedermeierlich verhunzt.

Loch Lomond… für mich aber gab es nie eine „true love“ , dafür stets den Verzicht und am Loch Lomond war ich auch nie gewesen….

Aber der eine Vers reichte aus, um eine ganze Welt der Dunkelheit entgegenzusetzen…eine Melodie, die ich dem Weißclown, der immer nur grelle Fanfaren auf seiner Jericho-Trompete blies entgegenhalten konnte. Ein Lied zum Durchhalten und durchstehen.

Die schottische Hymne vin Tapferkeit und Durchhalten gegen die Unterdrücker – Bonnie Prince Charlie…

—- Schottland – Dr. Watson, Holmes – der Sänger. Der Bariton – das schmale Gesicht – die Verführung geht durch Auge und Ohr…

Bonnie Prince Charlie – und die Liebe von zwei Soldaten…n

Die Werwolfgescjichte – und Reise nach island – und die widmung – weshalb

Wenn man mit 13 Jahren den Macbeth zu seinem Liebslingsstück auswählt. Mag man das kein gutes Omen nennen – aber auch kein schlechtes – denn es… Sprache, Dramaturgie, Stimmung .- Konsequenz beim Geschichtenerzählen,. Die Vielschichtigkeit und#das Polanksi-Schottland…

Ich kann es bis heute noch auswendig – wenn ich einen guten Souffle

uer habe…

Meine Macbeth-Rezitation#

von der Magie???? der Sprache…aber es gibt keine Magie, es gibt nur die Sprache…

und ich habe so mit ihr meine Kämpfe zu durchstehen – denn was einem schriftsteller am schwesrsten fällt ist die sprache – Kostbarkeit maschenabertausendweit…

das Scots brae afore ye – es versetzt mir immer einen Stich ins Herz, diesen unzuverlässigen Muskel – Les enfant du Paradie – Aletty: Ist es schön dieses Schottland?

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