Jetzt ist Schluß, Herr Laun! – Jetzt wird zurückgeschossen

Rosen auf den Weg gestreut

Ihr müßt sie lieb und nett behandeln,
eschreckt sie nicht – sie sind so zart!
Ihr müßt mit Palmen sie umwandeln
Getreulich ihrer Eigenart.
Pfeift eurem Hunde, wenn er kläfft – :
küßt die Faschisten wo ihr sie trefft.

Wenn sie in ihren Sälen hetzen,
sagt „Ja und Amen – aber gern!
Hier habt ihr mich, schlagt ich in Fetzen!“
Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
Denn Prügeln ist doch ihr Geschäft,
küßt die Faschisten wo ihr sie trefft.

Und schießen sie: – du lieber Himmel.
Schätzt ihr das Leben so hoch ein?
Das ist ein Pazifisten-Fimmel,
wer möchte nicht gern Opfer sein?
Nennt sie: die süßen Schnuckerchen
Gebt ihnen Bonbons und Zuckerchen.
Und verspürt ihr auch
In eurem Bauch
Den Hitler – Dolch, tief, bis zum Heft,
Küßt die Faschisten
Küßt die Faschisten
Küßt die Faschisten,
wo ihr sie trefft.

Kurt Tucholsky

So jetzt Schluß,Herr Laun!
Jetzt wird zurückgeschossen!
Aber vorher kriegen Sie einen dicken, fetten, feuchten, schwulen Kuß, selbst wenn ich mich bis zum Kotzen davor ekele! – Doch auch nur, weil mein geliebter Kurt Tucholsky uns dazu ermahnte, bevor wir zuschlagen…

Seit Jahren schon redet er Unsinn, setzt Lügen (gegen jede wissenschaftliche Erkenntnis) in die Welt und schwafelt sich um Kopf und Kragen (etwa darüber, daß Homosexuelle im Alter inkontinent werden wg. Rektalverkehr, ihr wißt schon!), der Weihbischof Laun aus Salzburg, wenn er immer und immer wieder, mit katholischer Monomanie gegen Homosexuelle zu Felde zieht, sie krank nennt, eine zu heilende Menschengruppe und sie mit immer stärkerer Gehässigkeit als Gefahr für die Gesellschaft, sogar als satanische Gefahr für die gesamte Menschheit bezeichnet. Das konnte man bisher abtun als abseitiges Hobby eines alternden Menschenhassers, aber jetzt hat er den Bogen überspannt. Auf einem Kongreß Anfang September in Salzburg hat er mit den gleichen Methoden wie diejenigen Antisemiten, die die „Protokolle der Weisen von Zion“ erfanden und in die Welt setzen – mit der Absicht, eine bösartige Basis zu schaffen für den Haß auf Juden, der in ihrer Vernichtung gipfeln sollte – dasselbe mit den Homosexuellen gemacht! Damals haben sie ihr Ziel ja auch fast erreicht: die Vernichtung der Juden in Europa.
Und das gleiche, die Vernichtung der Homosexuellen, haben sich Weihbischof Laun und mit ihm viele seiner Adepten in der Catholica, unter den Evangelikalen und in den neofaschistischen Strömungen in Europa auf die Fahnen geschrieben. Der Schweizer Bischof Vitus Huonder erklärte vor ein paar Wochen auf der jährlichen Konferenz der Braunchristen in Fulda, beim Kongreß des Forum deutscher Katholiken unter rauschendem Applaus der Delegierten, den Homosexuellen den Krieg – ich schrieb bereits darüber.

Nun liefern Laun und diverse christliche Fundamentalisten die Munition zum Kampf auf einer Tagung, die mich an die Wannseekonferenz erinnert. Auf der „Internationalen Konferenz bekennender Gemeinschaften“ wurde agitiert gegen „Genderstudies“, Abtreibung und damit die Selbstbestimmung der Frau und vor allem gegen die gesetzliche Gleichstellung von Homosexuellen. – und damit für die Abwertung als Menschen zweiter Klasse. Lassen wir uns keinen frommen Sand in die Augen streuen mit dem Geschwafel der christlichen Menschenwürde… In der Abschlußerklärung heißt es: „Was nach Gottes Willen verschieden ist, darf vom Menschen nicht als gleich angesehen und behandelt werden!“
So argumentiert seit Jahren schon Gabriele Kuby und meint damit die Schlechterstellung von Homosexuellen und die Aufwertung des Heterosexuellen als einzig richtige Lebensweise. – Nebenbei gesagt wird hier allerlei kunterbunt durcheinandergeworfen – der fälschliche Begriff „sexuell“ für Gefühle, erotisches Begehren, Lebensweisen, Zärtlichkeit und physisch-psychische Wünsche und Träume, beschränkt menschliches Erleben und Verlagen nur aufs Genitale. Dabei sind die Fundamentalchristen ansonsten doch Meister im Verdrängen –aber sie erlauben Sexualität ja nur zu Zuchtzwecken, verwehren damit auch den Frauen ihre Sexualität und machen sie zu Gebärmaschinen im Namen des Herrn…
Auf dem Salzburger Kongreß schoß Laun nun den Vogel ab, als er von heiligem Zorn ergriffen (so seine Selbstbeschreibung) erklärte, es gebe kein Menschenrecht auf Homosexualität. Man dürfe eine sündige Neigung nicht zum Menschenrecht stilisieren, der Mensch sei moralischen Gesetzen unterworfen, die er nicht ungestraft übertreten dürfe.
So – und jetzt rede ich Tacheles, wenn Sie sich auch noch winden, Herr Laun vor der glasklaren Aussprache – was heißt denn das, was Sie da hinausposaunen?
Erstens, daß Sie in ungeheurer arroganter Anmaßung Ihren Gott, ihren Gotteswahn auf alle Menschen ausdehnen. Nein, Ihren Gott gibt es nicht und ich werde mich ihm nicht unterwerfen! Und Ihnen schon gar nicht!
Zweitens faseln Sie wieder vom strafenden Gott wie schon einmal bei Ihrer unerhörten Fehlleistung, dem Kommentar zu den Opfern der Love-Parade in Duisburg. – Übrigens eine schändliche Aussage, die in der gesamten Nachkriegszeit an Schäbigkeit nicht übertroffen wurde und nur in Nazizeit Entsprechungen gehabt hat! –
Schon vor einigen Wochen ließen Sie in einem Interview mit dem österreichischen Magazin „profil“ Ihre üblichen Invektiven vom Stapel – und darunter finden sich ergänzende Äußerungen, die Sie vollends entlarven; nicht nur, daß Sie en passent die Gegenwartskunst mit einem Handwisch abtun und das Dirndl als apodiktisch als schönen künstlerischen Ausdruck nennen, Sie denunzieren auch die Aufklärung – wie so viele Fundamentalisten quasi als Sündenfall der menschlichen Selbstermächtigung – der natürlich einher ging mit der Entmachtung von Klerikern wie Ihnen, die den Menschen ihr Leben, ihr Verhalten und selbst ihr Denken diktieren konnten. Sie bedauern, daß dies nicht mehr möglich ist und kämpfen doch dafür, daß es wieder möglich wird.
http://www.kath.net/news/51758
In einem Ihrer sogenannten Klartexte auf der rechten Hetzseite „Kat.net“, in dem Sie wie üblich ermüdend gegen das, was Sie die Gender-Ideologie nennen, wettern, wird allerdings empörend deutlich, um was es Ihnen geht. Ihr Zitat klingt es so, als gehe es Ihnen um die Kirche, aber es ist ganz deutlich, daß sie die ganze Gesellschaft unter Ihre klerikale und persönliche Knute zwingen wollen:
„Das Heidentum inmitten der Kirche beweisen auch die vielen, vor allem jungen Menschen, die in fragloser Selbstverständlichkeit und ohne Schuldbewußtsein anders leben als die Kirche gemäß dem Gebot Gottes lehrt. Stattdessen übernehmen sie die neue Moral, die in Wirklichkeit Unmoral ist, und die politischen Korrektheiten der Gesellschaft und behaupten sich selbst gegenüber unkritisch, dieser Meinungsbrei sei ihre persönliche Überzeugung und sie hätten doch das Recht eine eigene Meinung zu haben, obwohl sie gleichzeitig leugnen, es könne keine verpflichtende, für alle Menschen gültige Wahrheit geben!“
Das ist Katholfaschismus; hier kommt, Laun, Herr, Bischof, Chorhemdenträger, Ihre Ablehnung der Aufklärung zum Zuge, in ihrer widerlichsten Ausprägung. Noch immer beanspruchen Sie die absolute Wahrheiten zu besitzen und daß diese für alle Menschen gelten solle.
Unterstützt fühlen Sie sich durch den faschistischen Machtanspruch, den Benedikt XIV, quasi post festum, noch einmal mit seinem Diktum von der Diktatur des Relativismus bekräftigte. Dies und nichts anderes wollen sie. Die Diktatur Ihrer Gottesvorstellung, ja, eigentlich Ihrer persönlichen Kinder-Vorstellung vom Leben und Sterben der Menschen, von der Knechtung durch Ihren Gott, die Sie im zähesten Double-Bind als Liebe verkaufen (siehe den aus Liebe strafenden Gott bei der Loveparade), Ihre Vorstellung von Kunst und Kultur, von Kleidungsvorschriften und von der unerträglichen Instanz des früh eingepflanzten schlechten Gewissens, denn der Mensch ist bei Ihrem Gott und Ihnen nicht schlecht, wenn er etwas Schlechtes getan hat, sondern schon von Geburts wegen, weil sexuell gezeugt usw. usf.
Ich kann den Unsinn, die Gemeinheiten, die Abscheulichkeiten gar nicht alle aufzählen; ganz zu schweigen von der Sexualpathologie, die Ihnen wie eine moralische Osteoporose in den Knochen sitzt.
Letztendlich erweisen Sie sich selbst als reaktionäre Vaterfigur, die ihre Kinder beherrschen will – und das ist ja auch das Ziel des Christentums: Die Angst vor dem Tod und damit der Bedeutungslosigkeit ist so groß, daß das Christentum ein schwarzpädagogisches Programm entwirft, das das Elend der Elterngeneration in das der Kinder verlängert. Die Kinder sollen solche Gottesknechte werden, wie man selbst – und man will damit die Illusion des Weiterlebens nach dem eigenen Tode verlängern.
Das gesamte Christentum ist aufs Brechen und Töten von Kindern ausgerichtet, die nicht auskommen dürfen ins eigene Leben, in den eigenen Versuch, es zwingt die Kinder das Scheitern der Eltern immer und immer wieder selbst zu erleben. Geiz, Niedertracht, Gehässigkeit, Neid werden so ununterbrochen fortgesetzt und das Christentum garantiert diese Fortsetzung – und dieser Negativität ist sich der Christenmensch sehr wohl subkutan bewußt, denn er verpackt diese Niedertracht gleisnerisch als Liebe, als Erbarmen des Vaters.
Schon im AT wird der Sohnesmord des Abrahams als Großtat des Gehorsams gefeiert – komme man mir nicht, Gott lasse Abraham durch den Engel einflüstern, er möge seinen Sohn nicht opfern – warum braucht ein Gott ein solches Zeugnis des Gehorsams, wenn er nicht ein grausamer, blutrünstiger Mörder ist, sadistisch erfreut an den Qualen seiner Gläubigen und noch kichernd sadistischer in dem Moment als er die Mordtat abbläst, nur weil er´s kann, weil er die Macht hat; eben ein KZ-Kommandant. Und einem solchen Gott huldigen Laun und seine Mitchristen auf dem Salzburger Kongreß!
Und dann die größte Infamie der Weltgeschichte, uns den Mord am eigenen Sohn als Erlösungstat für unsere Sünden (die dieser Gott und sein Klerus selbstverständlich auch noch erfunden haben) zu verkaufen und darauf eine Gewissensfolterreligion aufzubauen. Ungezählte Generationen hat man die Menschen besoffen, blind und taub gemacht damit. Hier wird von einem Sohn tödlicher Kadavergehorsam gefordert und das wird uns als Mirakel der Liebe hingestellt?!
Das ist das ultimative Brechen des Kindes und eine Mißachtung des Lebens – nein, das hat kein Geheimnis des Glaubens und der Verklärung, das ist Freude an Folter und Hinrichtung, an Blut und Zerfleischung. Zu alle Überfluß an Scheußlichkeiten kommen Figuren wie Sie, Herr Laun, hinter diesen Abscheulichkeiten hervorgekrochen und vertreten noch immer das Bild des Vater Gottes (mit dem Sie sich identifizieren, das gibt Ihnen die infame Kraft), der die bestraft, die er angeblich liebt.
Nein, da liebt kein Gott, da lieben auch Sie nicht, wenn Sie von Gottes Liebe daherpredigen – solche Widersinnigkeiten läßt nur ein Mensch vom Stapel, der mit dem Drang des Lebens und des Lebendigen (das ihn überleben wird) nach Freiheit nicht fertig wird, der nicht fertig wird, daß sich Menschen anders entwickeln und selbst denkend ihre eigenen Wege suchen. Ihre kleinlichen Anwürfe gegen Kleidung und Feiern der jungen Leute sind nichts weiter als die neidisch-gierigen Gehässigkeiten dessen, der sich selbst nichts gönnt, der die nächste Generation für deren Lebendigkeit haßt.
Und wenn Sie gegen Homosexuelle wettern – Sie Weihbischof – und sie zu zweitklassigen Menschen machen – ja wohl, wer ihnen die Menschenrechte nicht zuerkennen will, kein Geschwafel mehr Herr Laun von gleich und ungleich – der fürchtet in ihnen, die er als Gegenteil seines eitlen Selbst betrachtet, die größte Bedrohung für seine Stellung, für seine Macht, die auf tönernen Füßen steht.
Das ist eine faschistische Regung – man erfindet innere Feinde, um das Volk bei der Stange zu halten. Der Antisemitismus der Faschisten (den ihnen das Christentum vorgelegt hat) war ein für sie notwendiges Instrument: sie brauchten eine Gruppe, der sie alles Schlechte aufbürden konnten und sie erfanden auch noch Schlechtigkeiten dazu, um den Haß zu toppen.
Genau so machen Sie und ihre Adepten es, Laun, – sie brauchen eine Gruppe, die sie zu Feinden des Staates, der Gesellschaft, mithin der Menschheit erklären – obwohl Sie längst wissen, daß Homosexualität, weder eine negative Eigenschaft, noch eine Krankheit ist, einfach ein Faktum der Natur! Aber so wie die Kirche an der Flachen Welt festhalten mußte, an der Schöpfung wie im Kindergarten-Sandkasten und die Evolution ablehnen mußte, so müssen nun die Homosexuellen zum Negativen schlechthin erklärt werde. Mit der Verweigerung der Menschenrechte erklärt man sie für vogelfrei. Und öffnet damit alle Tore für Verfolgung, Internierung und Auslöschung!
Das sind die Methoden des durch und durch faschistischen Charakters, bösartig und blutrünstig. Es ist kein Wunder, daß der Katechismus die Todesstrafe ausdrücklich vorgesehen hat…und nicht von ihr lassen will.
Es ist auch kein Wunder, daß ihre Gefolgsleute, Bischof Laun, wie z.B. die Frau Kuby, die Politik gegen Homosexuelle in Rußland befürworten und bejubeln – eine Politik, die sie zu Parias erklärt. Dort ist die von der orthodoxen Kirche erhoffte Verfolgung schon Realität – und Ihre orthodoxen Brüder geben sich damit noch nicht zufrieden und fordern sogar erneute Pönalisierung – wollen Sie Homosexuelle auch für ihre Existenz bestrafen, Herr Weihbischof? Nein, sie sollen sich nur schlecht fühlen, schuldbewußt, als Menschen zweiter Klasse… Damit aber beginnt die Vernichtung immer!
In diesem Sinne sind Ihre Äußerungen, ist die Schlußerklärung des Salzburger Kongresses mit dem Schandwerk der „Protokolle der Weisen von Zion“ zu vergleichen. Ein neuerlicher epochaler Versuch, eine Menschengruppe zu diskreditieren – ganz nach dem Primitiv-Dichotomie des Bösen oder Guten, nach dem Double-Bind des aus Liebe strafenden Gottes.
Und deshalb nehme ich also den Kampf gegen Sie auf als Einzelner, denn die beschworene und von Ihnen herbeigelogene Homolobby gibt es nicht. Ich hoffe aber, sie findet bald zusammen!
Es wird zurückgeschossen, Laun – und zwar aus allen Rohren!
NACHTRAG ohne Poesie

http://www.ikbg.net/pdf/IKBG_Flyer_Kongress_2015_kl.pdf

Der von der „Internationalen Konferenz bekennender Gemeinschaften“, IKBG/ICN, veranstaltete Kongreß „Die gute Schöpfung Gottes und ihre Bedrohung“, der vom 3. – 6. September in Salzburg stattfand und in dessen Verlauf Andreas Laun seine Abseitigekiten erneut präsentierte, hatte ein Ziel – Homosexuelle als Bedrohung der Gesellschaft darzustellen, wie es in der sogenannten „Salzburger (Abschluß) Erklärung“ geschieht.
Damals, vor 80 Jahren, hieß es schäbigst: „an allem sind die Juden schuld!“ – jetzt sind die Homosexuellen, schuld an den ach so gefährlichen gleichberechtigten Frauen, am Thema gender, an Abtreibung und fehlender Nachkommenschaft, an Kindesmißbrauch und Verelendung ! Womöglich noch an Bürgerkriegen und Flüchtlingen!
In völliger Blindheit vor gesellschaftlichen Realitäten und in Ignoranz gegenüber der neokapitalistischen Wirtschaft und weltweit ansteigenden religiösen Konflikten und Auseinandersetzungen um Ressourcen, verleumden hier Christen, jawohlChristen, die weder Ahnung haben von sozialen, technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen (ja diese sogar negieren) vor allem Homosexuelle, um sie verantwortlich zu machen für das, was sie als negativ erachten. Eine solche Tagung mit diesen Ergebnissen muß man als eine Veranstaltung betrachten, die den gleichen menschenverachtenden und grausam-dummen Impetus hat wie die Wannsee-Konfrenz.
Es werden bei solchen Veranstaltung die Grundsteine gelegt für die Vernichtung mißliebiger Menschen. Und deshalb sind diese Veranstaltungen durchaus faschistisch zu nennen und wären es dringend wert, von den Behörden beobachtet zu werden!

LINKS:

http://www.ggg.at/index.php?id=323&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7626&cHash=c0b0f11b56926accd7869c4d6c5927f9

http://www.ikbg.net/
https://charismatismus.wordpress.com/2015/09/06/evangelikal-oekumenischer-kongress-ruft-zum-widerstand-gegen-den-genderismus-auf/

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2 Gedanken zu “Jetzt ist Schluß, Herr Laun! – Jetzt wird zurückgeschossen

  1. Das tut so gut!
    Ihre Wut, lieber Wolfgang, stellvertretend für alle Opfer dieses Religiotentums ausgedrückt, dieser Furor, ist wie heilender Balsam.
    Ich meine es völlig ernst, wenn ich dem Herrn Laun aus vollem Herzen wünsche, daß er mal lerne – aller seiner Sinne und Sehnsüchte bewußt, zitternd vor Freude, angstfrei, mit leuchtenden Augen, stolz, stöhnend, sabbernd und feucht – sich geschmeidig einen zu schütteln.
    Eugen Drewermann nennt die Unart religiöser Institutionen, bereits Kleinkinder mit unberechenbaren Ängsten vor „Hölle“, „Teufel“ oder dergleichen zu belasten, und das insbesondere unter mehr oder weniger direkter Bezugnahme auf die erwachenden sexuellen Gefühle junger Menschen, eine derartig schlimme „Seuche“, daß man sie eigentlich bei den Gesundheitsämtern anzuzeigen hätte. Denn über diese Zentralachse der Angsterzeugeugung vor den pubertären (und vorpubertären) sexuellen Gefühlen findet das Brechen des so sehr akzeptanzbedürftigen jungen Menschen zum religiöselnd lallenden Kirchenchristen statt.
    Die „heilige Wut“, die der traurige, gebrochene, lallende Kirchentrampel Laun in sich aufsteigen spürte, empfinde ich dann bei soetwas hier, also bei den konkreten Auswirkungen des Kinderbrechens:
    http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2014/die-kirche-macht-mit-20781?page=all

    Auch hier: http://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/124685/10-09-2015#comments-list

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  2. Das tut so gut!
    Ihre Wut, lieber Wolfgang, stellvertretend für alle Opfer dieses Religiotentums ausgedrückt, dieser Furor, ist wie heilender Balsam.
    Ich meine es völlig ernst, wenn ich dem Herrn Laun aus vollem Herzen wünsche, daß er mal lerne – aller seiner Sinne und Sehnsüchte bewußt, zitternd vor Freude, angstfrei, mit leuchtenden Augen, stolz, stöhnend, sabbernd und feucht – sich geschmeidig einen zu schütteln.
    Eugen Drewermann nennt die Unart religiöser Institutionen, bereits Kleinkinder mit unberechenbaren Ängsten vor “Hölle”, “Teufel” oder dergleichen zu belasten, und das insbesondere unter mehr oder weniger direkter Bezugnahme auf die erwachenden sexuellen Gefühle junger Menschen, eine derartig schlimme “Seuche”, daß man sie eigentlich bei den Gesundheitsämtern anzuzeigen hätte. Denn über diese Zentralachse der Angsterzeugeugung vor den pubertären (und vorpubertären) sexuellen Gefühlen findet das Brechen des so sehr akzeptanzbedürftigen jungen Menschen zum religiöselnd lallenden Kirchenchristen statt.
    Die “heilige Wut”, die der traurige, gebrochene, lallende Kirchentrampel Laun in sich aufsteigen spürte, empfinde ich dann bei soetwas hier, also bei den konkreten Auswirkungen des Kinderbrechens:
    http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2014/die-kirche-macht-mit-20781?page=all

    Auch hier: http://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/124685/10-09-2015#comments-list

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